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Wir unterstützen die Aussage, dass die PKV preiswerter als die gesetzliche
ist, in keiner Weise, da Sie in der PKV personenbezogene Beiträge
zahlen, also für jedes Familienmitglied einen Beitrag! In der gesetzlichen
Krankenversicherung kann eine ganze Familie über einen Beitrag mitversichert
werden. Aber Vorsicht: Nimmt der zweite Elternteil nach einer Babypause
z.B. eine Arbeit wieder auf und empfängt dafür Lohn-/Gehaltszahlungen
sind auch wieder eigene Beiträge in die gesetzliche Krankenversicherung
zu zahlen.
Die Entscheidung für eines der beiden Systeme ist also unter einer
langfristigen Familienplanung zu treffen. Grundsätzlich ist aber festzuhalten,
dass sich gut verdienende Singles in der privaten Krankenversicherung
günstiger stehen als in der gesetzlichen mit Zusatzversicherungen,
an denen sich Ihr Arbeitgeber nicht beteiligt! Für die Familiensituation
muss man sich die Frage stellen, ob mittelfristig beide Elternteile
arbeiten und somit jeder einen Beitrag für die Krankenversicherung
zu leisten hat, oder ob sich ein Elternteil um die Erziehung der Kinder
kümmern soll. Hier ist auch zu beachten, ob nicht zumindest eine Halbtagsstelle
aufgenommen wird, wenn die Kinder schulpflichtig sind. Denn dann müssen
ebenfalls eigen Beiträge für die Krankenversicherung gezahlt werden.
Eine komplexe Fragestellung bei der wir Ihnen nur bedingt weiterhelfen
können.
Aber beachten Sie, dass ein verharren in der gesetzlichen Krankenversicherung
keine neutrale Warteposition darstellt, da die Beiträge in der Privaten
altersabhängig sind und sich auch der Gesundheitszustand im Laufe
der Zeit verändern kann.
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